ESG Glas oder VSG Glas Dusche? Warum ESG meist die bessere Wahl ist

ESG Glas oder VSG Glas Dusche? Warum ESG meist die bessere Wahl ist

ESG Glas oder VSG Glas Dusche? Warum 8 mm ESG für Duschen meist die bessere Wahl ist und wann VSG im Nassbereich kritisch wird.
Nischendusche oder Eckdusche - was passt? Du liest ESG Glas oder VSG Glas Dusche? Warum ESG meist die bessere Wahl ist 16 Minuten Weiter Glasdusche mit Montage in Deutschland planen

ESG Glas oder VSG Glas Dusche – welche Glasart passt besser?

Wer eine neue Glasdusche plant, trifft früher als gedacht eine wichtige Entscheidung: ESG Glas oder VSG Glas Dusche – was ist die bessere Wahl?

Auf den ersten Blick sehen beide Glasarten ähnlich aus. Beide können klar, hochwertig und modern wirken. Im Alltag, bei der Planung und im technischen Verhalten gibt es jedoch deutliche Unterschiede.

ESG ist bei Glasduschen der bewährte Standard. Es ist thermisch gehärtet, robust im täglichen Gebrauch und besonders gut für Duschabtrennungen im Nassbereich geeignet. VSG kann in bestimmten Sonderfällen sinnvoll sein, muss im Duschbereich aber deutlich kritischer betrachtet werden.

Denn VSG ist nicht automatisch die bessere oder hochwertigere Lösung. Vor allem die PVB-Folie im Glasverbund, offene Glaskanten, Feuchtigkeit, Gewicht, Konstruktion und Wartungsfugen spielen bei Duschen eine wichtige Rolle.

Gerade bei hochwertigen Glasduschen nach Maß lohnt es sich deshalb, nicht nur auf die Glasart zu schauen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Glasstärke, Beschlägen, Befestigung, Maßgenauigkeit, Nutzung und langfristiger Alltagstauglichkeit.

ESG Glas oder VSG Glas Dusche – der grundlegende Unterschied

ESG Glas: gehärtet, klar und bewährt

ESG steht für Einscheibensicherheitsglas. Dieses Glas wird thermisch vorgespannt. Dadurch erhält es eine deutlich erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit gegenüber normalem Floatglas.

Wenn ESG unter extremer Belastung bricht, zerfällt es in viele kleine, eher stumpfkantige Glaskrümel. Genau dieses Bruchverhalten ist ein wichtiger Grund, warum ESG im Duschbereich seit vielen Jahren eingesetzt wird.

Für Glasduschen bedeutet das: ESG bietet eine sehr gute Kombination aus Sicherheit, Stabilität, klarer Optik und Alltagstauglichkeit.

VSG Glas: verbunden, aber nicht automatisch robuster

VSG steht für Verbundsicherheitsglas. Dabei werden zwei Glasscheiben dauerhaft mit einer Folie verbunden. In vielen Fällen handelt es sich dabei um eine PVB-Folie.

Wenn VSG bricht, bleiben die Bruchstücke weitgehend an dieser Folie haften. Die Scheibe fällt also nicht einfach vollständig auseinander, sondern bleibt eher im Verbund.

Das klingt auf den ersten Blick nach mehr Sicherheit. Für bestimmte Anwendungen kann das auch richtig sein. Im Duschbereich muss man jedoch genauer hinsehen.

VSG auf Basis von normalem Floatglas ist nicht thermisch gehärtet. Es besitzt daher nicht die gleiche Stoß- und Schlagfestigkeit wie ESG. Das bedeutet: VSG hält Bruchstücke im Schadensfall zusammen, ist aber vor dem Bruch nicht automatisch widerstandsfähiger als ESG.

Warum ESG Glas bei Duschen die bewährte Lösung ist

ESG ist für Duschabtrennungen besonders geeignet

Bei modernen Ganzglasduschen ist ESG aus guten Gründen der Standard. Es verbindet eine klare, leichte Optik mit hoher Alltagstauglichkeit.

Die Dusche wirkt transparent, reduziert und hochwertig. Das Glas fügt sich ruhig in das Bad ein und unterstützt eine offene Raumwirkung.

Ob Walk-In Dusche, Nischendusche oder Eckdusche: ESG lässt sich in vielen Duschformen präzise einsetzen.

8 mm ESG Glas als hochwertige Premiumlösung

Im hochwertigen Duschbereich hat sich besonders 8 mm ESG Sicherheitsglas bewährt.

Es wirkt stabil und wertig, bleibt aber optisch leicht genug für moderne Badarchitektur. Eine Glasdusche aus 8 mm ESG fühlt sich im Alltag ruhig, solide und hochwertig an.

Die Tür bewegt sich wertig. Die Glasfläche steht klar im Raum. Die Dusche wirkt nicht wie ein leichtes Standardprodukt, sondern wie ein präzise geplantes Element der Badarchitektur.

In Verbindung mit hochwertigen Beschlägen entsteht eine Lösung, die nicht laut sein muss. Sie überzeugt durch Präzision, Materialgefühl und klare Linien.

Warum VSG Glas in der Dusche kritisch betrachtet werden muss

VSG ist im Nassbereich nicht automatisch die bessere Lösung

VSG wird häufig als besonders sichere Glaslösung wahrgenommen. Für bestimmte Anwendungen ist das richtig. Im Duschbereich muss man jedoch genauer hinsehen.

Klassisches VSG besteht aus zwei Glasscheiben, die mit einer PVB-Folie verbunden werden. Diese Folie sorgt dafür, dass Bruchstücke im Schadensfall am Verbund haften bleiben.

Genau diese Zwischenschicht ist im Nassbereich aber ein wichtiger Planungspunkt.

PVB-Folie ist nicht dauerhaft unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Besonders an offenen oder regelmäßig wasserbelasteten Glaskanten kann Feuchtigkeit langfristig in den Randbereich einwirken. Das kann zu optischen Veränderungen, Randtrübungen oder Delamination führen.

Für eine Dusche bedeutet das: VSG sollte im Nassbereich nicht pauschal als bessere Lösung verstanden werden. Es muss sehr genau geprüft werden, ob Konstruktion, Kantenbearbeitung, Abdichtung, Wasserführung und Nutzung wirklich zu VSG passen.

ESG ist gehärtet – VSG auf Floatglasbasis nicht

Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Festigkeit des Glases selbst.

ESG wird thermisch gehärtet. Dadurch erhält es eine deutlich höhere Stoß- und Schlagfestigkeit als normales Glas.

VSG auf Basis von nicht vorgespanntem Floatglas hat diese thermische Härtung nicht. Es kann im Bruchfall zwar durch die Folie zusammengehalten werden, ist aber vor dem Bruch nicht automatisch widerstandsfähiger gegen Stoß, Schlag oder Biegebelastung als ESG.

Das ist ein häufiger Denkfehler: VSG klingt nach mehr Sicherheit, ist aber nicht automatisch das robustere Duschglas.

Im täglichen Einsatz einer Dusche ist die höhere Oberflächen- und Biegefestigkeit von ESG ein sehr wichtiger Vorteil.

VSG aus TVG wäre technisch möglich, bleibt im Nassbereich aber kritisch

Technisch ist auch VSG aus TVG, also teilvorgespanntem Glas, möglich. Dadurch kann die Festigkeit gegenüber normalem Floatglas verbessert werden.

Für den Duschbereich bleibt aus unserer Sicht dennoch der entscheidende Nachteil bestehen: die Folie im Glasverbund.

Gerade in einem dauerhaft feuchten Umfeld mit Spritzwasser, Wasserdampf, Reinigungsmitteln und offenen Kanten ist das ein konstruktiver Punkt, der nicht unterschätzt werden darf.

Deshalb ist VSG aus TVG für klassische Duschabtrennungen im Nassbereich aus unserer Sicht in der Regel keine bevorzugte Lösung.

Die PVB-Folie ist im Nassbereich ein entscheidender Punkt

Offene Glaskanten können problematisch werden

Bei VSG liegt die Folie zwischen den Glasscheiben. An den Glaskanten kann diese Zwischenschicht sichtbar oder zumindest konstruktiv relevant sein.

In einer Dusche entstehen regelmäßig Spritzwasser, Wasserdampf, Reinigungsmittel, Kalkbelastung und wechselnde Temperaturen. Wenn VSG-Kanten dauerhaft feucht bleiben oder konstruktiv ungünstig ausgeführt sind, kann Feuchtigkeit langfristig in den Randbereich einwirken.

Das kann die Optik und Dauerhaftigkeit beeinträchtigen. Typische Risiken sind Randtrübungen, Verfärbungen oder Delaminationen.

Deshalb ist VSG im Duschbereich nicht nur eine Frage des Sicherheitsverhaltens. Es ist vor allem eine Frage der richtigen Konstruktion.

Silikon ist keine dauerhafte konstruktive Abdichtung

Gerade bei VSG im Nassbereich wird häufig versucht, Kanten oder Anschlüsse mit Silikon zu schützen. Das darf nicht falsch verstanden werden.

Silikon ist im Bad eine Wartungsfuge. Es ist keine dauerhaft sichere konstruktive Abdichtung, auf die man eine VSG-Kante langfristig verlassen sollte.

Silikon kann altern, sich lösen, reißen oder durch Reinigung und Nutzung belastet werden. Es muss regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden.

Deshalb darf eine VSG-Lösung in der Dusche nicht allein darauf beruhen, dass eine Silikonfuge die Folie dauerhaft vor Feuchtigkeit schützt.

Aus diesem Grund ist VSG im Nassbereich aus unserer Sicht nur in sehr gezielten Sonderfällen sinnvoll – und nicht als Standardlösung für hochwertige Glasduschen.

Wann VSG in der Dusche trotzdem eine Rolle spielen kann

Als bewusstes Designelement mit integrierten Motiven

Eine sinnvolle Ausnahme kann entstehen, wenn VSG bewusst als gestalterisches Element eingesetzt werden soll.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Bilder, Dekore, Drucke oder besondere Folien zwischen zwei Glasscheiben integriert werden sollen.

In diesem Fall geht es nicht darum, VSG als bessere Standardlösung für die Dusche zu wählen. Es geht um eine besondere Designanforderung.

Auch dann muss aber klar beraten werden: Im Nassbereich bleibt VSG eine anspruchsvolle Sonderlösung. Kanten, Anschlüsse, Wasserführung und dauerhafte Feuchtebelastung müssen besonders sorgfältig betrachtet werden.

VSG ist eher Sonderlösung als Standard

VSG kann außerdem bei speziellen Objektanforderungen, besonderen Sicherheitskonzepten oder außergewöhnlichen planerischen Vorgaben geprüft werden.

Das bedeutet aber nicht, dass VSG für jede hochwertige Dusche die bessere Wahl wäre.

In vielen privaten Bädern bringt VSG keinen echten Zusatznutzen, sondern macht die Konstruktion schwerer, aufwendiger und im Nassbereich empfindlicher.

Deshalb sollte VSG in der Dusche immer bewusst entschieden werden – nicht aus dem Gefühl heraus, dass „mehr Glasaufbau“ automatisch mehr Qualität bedeutet.

Optik: Wie unterscheiden sich ESG und VSG im Bad?

ESG wirkt besonders klar und reduziert

ESG wirkt in der Dusche meist sehr puristisch. Die Scheibe erscheint klar, leicht und ruhig.

Gerade in modernen Bädern mit großformatigen Fliesen, hochwertigen Armaturen und reduzierten Beschlägen unterstützt ESG eine sehr aufgeräumte Gestaltung.

Das Glas steht nicht im Vordergrund. Es lässt den Raum wirken.

VSG kann durch den Verbundaufbau anders wirken

VSG kann ebenfalls hochwertig aussehen. Durch den Aufbau aus zwei Glasscheiben und einer Folie kann die Glaskante jedoch anders wirken als bei ESG.

Je nach Ausführung ist dieser Unterschied kaum sichtbar. In sehr designorientierten Bädern, in denen jede Linie zählt, sollte man Kantenbild, Glasstärke und Beschlagabstimmung aber genau betrachten.

Bei einer hochwertigen Dusche entscheidet nicht nur die Glasfläche. Auch die Kante, der Anschluss und die Proportion beeinflussen die Wirkung.

ESG oder VSG bei einer Dusche nach Maß?

Die Glasart allein macht noch keine gute Dusche

Eine hochwertige Dusche entsteht nicht allein durch die Wahl der Glasart.

Wichtig sind:

  • exaktes Aufmaß
  • passende Glasstärke
  • richtige Beschläge
  • sichere Befestigung
  • saubere Türlösung
  • stimmige Öffnungsrichtung
  • passende Dichtungen
  • realistische Verstellbereiche
  • gute Abstimmung auf Boden, Wand und Armaturen
Gerade bei einer Dusche nach Maß entscheidet die Planung über das spätere Ergebnis.

Wände, Winkel und Böden sind selten perfekt

In der Praxis sind Wände selten exakt gerade. Böden haben Gefälle. Fliesen bauen unterschiedlich auf. Nischen weichen von Planmaßen ab.

Deshalb reicht es nicht, nur Breite und Höhe zu messen. Eine hochwertige Glasdusche muss zur echten Einbausituation passen.

Das gilt für ESG genauso wie für VSG. Das beste Glas bringt wenig, wenn Türspalt, Wandanschluss, Beschlagposition oder Öffnungsrichtung nicht sauber geplant sind.

Welche Glasart passt zu welcher Duschform?

ESG für Walk-In Duschen

Bei einer Walk-In Dusche ist ESG in der Regel die passende Wahl.

Die Glasfläche wirkt klar, ruhig und architektonisch. Gerade bei offenen Duschbereichen kommt es auf eine leichte Optik und eine stabile Ausführung an.

8 mm ESG bietet hier einen sehr guten Ausgleich aus Wertigkeit, Stabilität und Transparenz.

ESG für Nischenduschen

Bei einer Nischendusche sitzt die Glasfront meist zwischen festen Wandflächen.

ESG eignet sich hier sehr gut, weil es eine klare und stabile Frontlösung ermöglicht.

Wichtig ist in der Nische vor allem die Maßgenauigkeit. Wandverlauf, Türanschlag, Einstieg und Glasbreite müssen präzise zusammenpassen.

ESG für Eckduschen

Bei einer Eckdusche kommen zwei Glasachsen zusammen. Dadurch spielen Proportion und Beschlagtechnik eine besonders große Rolle.

In vielen privaten Bädern ist ESG auch hier die richtige und wirtschaftlich sinnvolle Wahl.

Bei sehr großen Glasflächen, besonderen Objektanforderungen oder speziellen Designwünschen kann VSG geprüft werden. Für die klassische Eckdusche im Nassbereich bleibt ESG jedoch meist die stimmigere Lösung.

Preis, Gewicht und Konstruktion

VSG ist konstruktiv aufwendiger

VSG besteht aus zwei Glasscheiben und einer Zwischenschicht. Dadurch ist es in der Regel schwerer als eine vergleichbare ESG-Scheibe.

Dieses Mehrgewicht kann Auswirkungen auf Beschläge, Wandbefestigungen und die gesamte Konstruktion haben. Besonders bei Türen und beweglichen Elementen muss das sauber berücksichtigt werden.

Je schwerer das Glas, desto wichtiger werden Beschlagqualität, Befestigungspunkte und die tragfähige Einbausituation.

ESG ist oft die wirtschaftlichere und sinnvollere Lösung

ESG ist bei vielen Duschprojekten die wirtschaftlichere und konstruktiv einfachere Lösung.

Das bedeutet nicht, dass ESG weniger hochwertig ist. Im Gegenteil: Eine sehr gut geplante ESG-Dusche kann im privaten Premiumbad die deutlich bessere Lösung sein.

Sie ist klarer, leichter, robuster im Alltag und für den Nassbereich bewährt.

VSG sollte dort eingesetzt werden, wo es einen echten technischen, gestalterischen oder sicherheitsbezogenen Mehrwert bringt.

Pflege und Alltag

Beide Glasarten brauchen gute Oberflächen und saubere Details

Ob ESG oder VSG: Eine Dusche bleibt nur dann dauerhaft schön, wenn die Details stimmen.

Glasflächen zeigen Wasser, Kalk und Seifenreste. Deshalb sind glatte Oberflächen, saubere Übergänge und hochwertige Beschläge wichtig.

Eine Glasveredelung kann zusätzlich helfen, Wasser und Schmutz weniger stark anhaften zu lassen. Das ersetzt keine Pflege, macht den Alltag aber spürbar angenehmer.

Die Konstruktion beeinflusst die Reinigungsfreundlichkeit

Nicht nur die Glasart entscheidet über die Pflege. Auch die Konstruktion ist wichtig.

Je weniger unnötige Kanten, Profile und schwer zugängliche Bereiche entstehen, desto leichter bleibt die Dusche sauber.

Deshalb sollte bei der Planung immer die gesamte Duschlösung betrachtet werden: Glas, Beschläge, Dichtungen, Einstieg und Wandanschlüsse.

Gerade bei VSG ist zusätzlich zu beachten, dass Kanten und Anschlüsse im Nassbereich besonders sorgfältig geplant werden müssen.

ESG Glas oder VSG Glas Dusche – welche Lösung ist besser?

Für die meisten privaten Bäder ist ESG die klare Empfehlung

Für klassische private Badezimmer ist ESG aus unserer Sicht meist die bessere und bewährtere Lösung.

ESG bietet:

  • klare Optik
  • hohe Alltagssicherheit
  • thermisch gehärtetes Glas
  • gute Stoß- und Schlagfestigkeit
  • wertige Stabilität
  • gute Verarbeitbarkeit
  • schöne Transparenz
  • wirtschaftliche Planung
  • hochwertige Wirkung bei 8 mm Glasstärke
Für viele Walk-In Duschen, Nischenduschen und Eckduschen ist ESG deshalb der passende Standard.

VSG ist die Lösung für besondere Sonderfälle

VSG kann sinnvoll sein, wenn besondere Anforderungen hinzukommen.

Das kann der Fall sein bei:

  • integrierten Bildern oder Dekoren
  • speziellen Designwünschen
  • besonderen Objektanforderungen
  • außergewöhnlichen Glasgrößen
  • speziellen Sicherheitskonzepten
  • besonderen architektonischen Einbausituationen
VSG ist aber nicht automatisch die bessere Wahl für jede Dusche.

Im Nassbereich muss VSG wegen der PVB-Folie, der Kantenfeuchtigkeit, des höheren Gewichts und der notwendigen Wartungsfugen sehr sorgfältig geprüft werden.

Die bessere Entscheidung ist die passendere Lösung

Nicht stärker, sondern stimmiger planen

Viele Kunden fragen zuerst nach der „besten“ Glasart. In der Praxis ist aber die passendste Glasart entscheidend.

Eine perfekt geplante ESG-Dusche kann für ein modernes Privatbad hochwertiger, ruhiger und sinnvoller sein als eine technisch aufwendigere VSG-Lösung ohne echten Zusatznutzen.

Umgekehrt kann VSG in bestimmten Sonderprojekten richtig sein, wenn Design, Nutzung oder Sicherheitsanforderung es wirklich nahelegen.

Qualität beginnt also nicht mit einem Schlagwort. Qualität beginnt mit einer guten Planung.

LYKONEA: Glasduschen nach Maß mit klarer Beratung

Für Bäder, die präzise geplant werden sollen

LYKONEA plant Glasduschen nicht nur nach Breite und Höhe. Entscheidend ist, dass Glas, Beschläge, Befestigung, Öffnungsrichtung und Nutzung zusammenpassen.

Ob ESG Glas oder VSG Glas Dusche: Die Glasart ist nur ein Teil der gesamten Lösung.

Für hochwertige Duschabtrennungen im Nassbereich ist 8 mm ESG Sicherheitsglas in der Regel unsere klare Empfehlung. Es verbindet Stabilität, klare Optik, Alltagstauglichkeit und eine hochwertige Raumwirkung.

VSG prüfen wir dort, wo es aus gestalterischen oder projektspezifischen Gründen sinnvoll sein kann. Besonders bei integrierten Bildern, Dekoren oder Sonderlösungen kann VSG eine Option sein. Im Nassbereich bleibt es jedoch eine Lösung, die sehr sorgfältig geplant und beraten werden muss.

Im Duschkonfigurator können Sie Ihre Dusche Schritt für Schritt planen. Wenn Sie unsicher sind, welche Glasart, Duschform oder Ausführung zu Ihrem Bad passt, können Sie eine persönliche Beratung bei LYKONEA anfragen.

Fazit: ESG Glas oder VSG Glas Dusche?

Für hochwertige Duschen ist ESG meist die bessere Wahl

Für die meisten Duschabtrennungen im privaten Bad ist ESG die stimmigere und bewährtere Lösung.

ESG ist thermisch gehärtet, robust im Alltag, klar in der Optik und sehr gut für hochwertige Glasduschen geeignet.

Besonders 8 mm ESG Sicherheitsglas bietet eine starke Kombination aus Stabilität, Wertigkeit, Pflegefreundlichkeit und moderner Raumwirkung.

VSG kann in bestimmten Projekten sinnvoll sein, etwa bei besonderen Designideen mit integrierten Motiven oder speziellen Objektanforderungen.

Im Nassbereich muss VSG jedoch sehr kritisch betrachtet werden. Die PVB-Folie im Glasverbund kann an feuchtebelasteten Kanten langfristig problematisch werden. Auch Silikonfugen dürfen nicht als dauerhafte konstruktive Abdichtung verstanden werden.

Deshalb gilt: Die bessere Glasdusche entsteht nicht durch die theoretisch aufwendigere Glasart, sondern durch die passendere Lösung.

Bei LYKONEA ist 8 mm ESG Sicherheitsglas für hochwertige Duschabtrennungen im Nassbereich in der Regel die klare Empfehlung – präzise geplant, sauber gefertigt und abgestimmt auf Raum, Nutzung und Design.

Häufige Fragen zu ESG Glas und VSG Glas Dusche

Was ist besser für eine Dusche: ESG oder VSG?

Für die meisten privaten Duschen ist ESG die passende und bewährte Lösung. ESG ist thermisch gehärtet, robust im Alltag und sehr gut für den Nassbereich geeignet. VSG kann sinnvoll sein, wenn besondere Designwünsche, Objektanforderungen oder spezielle Sicherheitskonzepte bestehen.

Ist VSG Glas in der Dusche besser als ESG Glas?

Nicht automatisch. VSG hält Bruchstücke im Schadensfall durch die Folie zusammen. ESG ist dagegen thermisch gehärtet und im Alltag sehr stoß- und schlagfest. Für die meisten hochwertigen Duschen ist ESG deshalb die stimmigere und bewährtere Lösung.

Was bedeutet ESG Glas?

ESG bedeutet Einscheibensicherheitsglas. Es wird thermisch vorgespannt und ist dadurch stoß- und schlagfester als normales Glas. Im Bruchfall zerfällt es in viele kleine, eher stumpfkantige Glaskrümel.

Was bedeutet VSG Glas?

VSG bedeutet Verbundsicherheitsglas. Es besteht aus zwei Glasscheiben, die mit einer Folie verbunden sind. Im Bruchfall bleiben die Bruchstücke weitgehend an der Folie haften.

Warum ist VSG Glas im Nassbereich kritisch?

VSG enthält in vielen Fällen eine PVB-Folie zwischen den Glasscheiben. Diese Folie kann an offenen oder dauerhaft feuchten Kanten empfindlich reagieren. In einer Dusche entstehen regelmäßig Spritzwasser, Wasserdampf und Reinigungsbelastung. Deshalb muss VSG im Nassbereich sehr sorgfältig geplant werden.

Kann man VSG-Kanten in der Dusche mit Silikon schützen?

Silikon sollte nicht als dauerhafte konstruktive Abdichtung verstanden werden. Silikonfugen sind Wartungsfugen und müssen regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Eine VSG-Lösung in der Dusche sollte deshalb nicht allein darauf beruhen, dass Silikon die Kanten dauerhaft vor Feuchtigkeit schützt.

Wann kann VSG in einer Dusche trotzdem sinnvoll sein?

VSG kann eine Option sein, wenn besondere Designwünsche bestehen, zum Beispiel integrierte Bilder, Dekore oder Folien zwischen den Glasscheiben. Auch dann bleibt VSG im Nassbereich eine Sonderlösung, die sorgfältig geplant und beraten werden muss.

Ist ESG Glas sicher genug für eine Dusche?

Ja. ESG Glas ist bei Glasduschen seit vielen Jahren der bewährte Standard. Besonders 8 mm ESG Sicherheitsglas bietet eine hochwertige Kombination aus Stabilität, Sicherheit und klarer Optik.

Ist VSG Glas teurer als ESG Glas?

VSG ist durch seinen Verbundaufbau meist aufwendiger und häufig kostenintensiver als ESG. Hinzu kommen das höhere Gewicht und die anspruchsvollere Konstruktion. Ob sich der Mehrpreis lohnt, hängt von der konkreten Einbausituation und dem tatsächlichen Mehrwert ab.

Kann ich eine ESG Glasdusche online konfigurieren?

Ja. Über den LYKONEA Duschkonfigurator können Sie Ihre Glasdusche online planen. Für eine persönliche Abstimmung können Sie zusätzlich eine Beratung bei LYKONEA anfragen.